Ansichten einer Psychotherapeutin

      krasser shit !

      Ich habe kein schlechtes Gewissen, warum auch. Ich informiere mich vorher immer über die Damen. Dabei versuche ich, Frauen unter 20, oder aus schwierigen Herkunftsländern und AO -Damen zu meiden.


      Hier auch mal noch ein Bericht einer Sexarbeiterin !

      bento.de/gefuehle/nebenjob-esc…ex-bezahlen-lasse-858705/

      Wie denken unsere Damen darüber im Forum ???
      Ich denke daß es mich immer immens nervt wenn -gerade andere Frauen- mir erzählen wollen ich wäre unglücklich, süchtig oder hätte sonstige Probleme, weil darf ja nicht sein daß man als Frau -einfach nur- Spass an Sex hat und das mit dem nützlichen verbindet.
      Natürlich sind es fast immer Menschen die diese Erfahrung selbst nie gemacht haben..
      Daß es viele "unglückliche" Frauen im P6 gibt ist ja wohl klar, aber diese Verallgemeinerungen gehen mir echt auf die Eierstöcke.
      Maxime peccantes, quia nihil peccare conantur !
      leider muss man den Pseudoemanzen auch ein wenig recht geben, es gibt halt leider auch zu viele Respektlosigkeiten gegenüber Damen im Gewerbe. Wenn dann diese Damen auch noch Psychische Probleme haben oder es lediglich des Geldes wegen macht oder im schlimmsten Fall Zwangsprostituiert wird, landen diese Damen dann natürlich bei Frau Dr. auf der Couch. Wäre auch mal interessant wie viele Damen in das Raster von Frau Dr. fallen. Hat da jemand ne Prozentzahl ?

      geilerjupp schrieb:

      Wäre auch mal interessant wie viele Damen in das Raster von Frau Dr. fallen. Hat da jemand ne Prozentzahl ?

      Halbwegs realistische Zahlen dazu wird es kaum geben können. Zumindest was Zwangsprostitution betrifft jedoch sind die Zahlen -trotz Einbeziehung einer hohen Dunkelziffer- weitaus geringer als die Medien und Prostitutionsgegner uns glauben machen wollen.
      Ich denke die Frauen wie ich, die das wirklich aus Passion und mit Spass und Lust machen, sind sicherlich in der Minderheit.
      Doch wie in dem Bericht schon erwähnt wurde: Wer hat denn bitte das Glück jeden morgen voller Vorfreude zur Arbeit zu gehen, und wieviele gehen hauptsächlich deshalb zur Arbeit weil es da Geld gibt?! Nur weil es sich hierbei um ne körperliche Dienstleistung handelt wird aber gleich vorausgesetzt daß das der Seele nicht guttun kann...und diese Verallgemeinerungen sind einfach nervig.
      Ja es gibt viele die auf Dauer mit dem Job nicht klarkommen, die sollten ihn auch meiner Meinung nach einfach sein lassen .Tun viele nicht mit der Begründung "Wovon sollte ich denn sonst leben?" die meißt ebenso Unsinn ist, es gibt für -fast jede- auch andere Möglichkeiten...nur setzen die eben den Willen voraus und sind oft "weniger einfach und schnell" als P6.
      Doch genau solche "unglücklichen Sexarbeiterinnen" sorgen mit dafür daß ich ebenfalls in sone Ecke gedrängt werde, und damit tun sie den "glücklichen Sexarbeiterinnen" absolut keinen Gefallen...
      Maxime peccantes, quia nihil peccare conantur !
      Ich kann mich dem Interview mit der Psychotherapeutin nicht anschliessen!

      Diese Frau sieht nur ihrew Patientinnen und was sie ihnen erzählen. Sie nimmt das was sie hört und projeziert dies auf eine ganze Branche. Sie meint alle Frauen die zu ihr kommen erleben es so. Sie macht es sich sehr einfach.

      Depression, Essstörungen, Drogensucht: Für Ingeborg Kraus ist das Alltag. Die Psychotherapeutin behandelt in ihrer Praxis vor allem jene Frauen, die als Prostituierte arbeiten und darunter leiden.


      Sie unterlässt es nachzufragen, weshalb so manche ehemaligen oder noch Prostituierten zu ihr kommen, aus welcher Situation diese Frauen in die Prostitution gegangen sind. Die Ursachen weshalb diese Frauen zu ihr kommen und kaputt sind, liegen in den Problemen begraben, die die Frauen schon hatten, bevor sie in die Prostitution gegangen sind. Mit diesen Propblemen sind sie für die Tätigkeit als Prostituierte von vornherein nicht geeignet und sind eigentlich psychisch von Anfang an gescheitert. In die Prostitution zu gehen ist eine Flucht, sei es weil sie keinen Job haben, große finanzielle Probleme haben, eine gescheiterte Beziehung, in der sie oftmals schon ein gestörtes Verhältnis zu ihrer Sexualität und der des Partners hatten. Dies sind nur einige Beispiele, die ich aus eigener Erfahrung als Hausdame in einem Studio erlebt habe.

      Und solche Frauen sind dann als Beispioel für diese Expertin massgebend, sie verallgeimert und projeziert es auf alle Prostituierten.

      Es ist ein harter Job, bei dem Selbstbewusstsein und Durchsetzungsvermögen und mehr gefragt sind. Und es gibt diese Frauen, für die es ein normaler Job ist, die die richtigen Voraussetzungen haben.


      Was ist ihr Eindruck: Ist den Freiern bewusst, dass sie diese Frauen für ihre Befriedigung missbrauchen?

      Nein. Schuldgefühle tauchen erst gar nicht auf, weil Sexkäufer denken, ein Recht auf Sex zu haben und dafür Frauen benutzen zu dürfen. Die Frau wird in ein sozial konstruiertes Bild eingesperrt, und zwar in das Bild "einer unersättlichen Sexbestie". Andere Bedürfnisse werden ihr abgesprochen.


      Die Prostitution ist legal. Wenn ein Mann das Bedürfnis hat zu einer Prostituierten zu gehen ist das vollkommen ok. Es wird angeboten und ist nicht verboten. Es ist ein Geschäft. Er bezahlt für eine Dienstleistung! So wie hier geschildert wird, sind viele Kunden (Freier) nicht. Klar gibt es Schweine und auch Gestörte.

      Es ist nicht Aufgabe des Mannes, der zu einer Prostituierten geht, sich Gedanken zu machen. Es gibt ein Angebot und er macht davon Gebrauch.

      Diese Interviews wie dieses mit der Expertin, die sehr einseitig denkt, dient doch nur die Branche schlecht zu machen. Hinter die Kulissen schauen diese ExpertInnen doch oft nicht. Sie haben Vorurteile und versuchen unsere Gesellschaft zu manuipulieren. Ich könnte noch viel zu diesem sehr oberflächlichen Interview schreiben, doch ist es die Oberflächlichkeit, die mich abhält mich noch weiter damit auseinanderzusetzen.
      Ich bin als Hausdame in einem Studio beschäftigt
      Ich stimme esther da (fast ;) ) zu!
      Zum einen: Selbstverständlich kommen zu einer Therapeutin nur Frauen die Probleme haben -sonst würden sie ja nicht zu ihr gehen-, und daß viele dieser Probleme mit dem P6 verknüpft sind liegt dann in der Natur der Sache.
      Ich meine...wenn ein Alkohol-Therapeut behauptet alle Tresenkräfte wären Alkoholiker, nur weil die die Hilfe bei ihm suchen eben welche sind, wirkt das doch auch nicht glaubhaft.
      Was mir auch noch sauer aufgestossen ist, ist das Bild des Freiers der "seine Macht" bei den Damen ausnutzt...ähm, realistisch gesehen -zumindest von meinem Standpunkt aus- sind es bei vernünftigen Voraussetzungen und Einstellungen eher die Damen die hier die "Macht" in der Hand haben...
      -Ich wähle meine Dates selbst aus und behalte mir immer vor jemanden abzuweisen wenn mir etwas nicht passt oder sich mein Bauchgefühl meldet.
      -Ich lege die Regeln fest, werden diese nicht akzeptiert gibt´s keinen Sex, ganz egal was mir geboten wird.
      -Mag an meiner "Auswahl" liegen, aber bisher war die Mehrzahl meiner Dates darum bemüht mir ebenfalls Vergnügen zu bereiten,..umso geiler für beide wurde es-WinWin-Situation ;)

      Nur weil mich jemand bezahlt hat er noch lange keine "Macht" über mich, ich habe immer noch einen eigenen Willen.
      Auf der anderen Seite...gibt es natürlich -leider- auch die Kunden die tatsächlich die Damen als "Abspritzloch" benutzen und sie dementsprechend behandeln..und eben die Damen die sich auch so behandeln lassen.

      Nun der Punkt bei dem ich nicht ganz zustimme:
      Es ist nicht Aufgabe des Mannes, der zu einer Prostituierten geht, sich Gedanken zu machen. Es gibt ein Angebot und er macht davon Gebrauch.

      Ich finde schon daß die Kunden da ein gewisses Maß an Verantwortung haben.
      Wer zu einer Dame geht die es z.B. offensichtlich nicht ganz freiwillig macht fördert damit natürlich das "Angebot".
      So als reine (leider) Utopie: Würde kein Kunde mehr das "Angebot" von Zwangsprostitution, Drogenprostitution u.ä. nutzen, würde diese schlicht aussterben.
      Ein Problem dabei wären natürlich die Damen die eine "heile P6-Welt" gekonnt vorspielen um sich nebenher in Psychotherapie zu begeben... :S
      Da kann selbstverständlich niemand verlangen daß nen Kunde da hinter die Stirn schauen kann...oder sollte.
      P6 soll schließlich Spass machen, die Kunden zahlen ja nicht aus purer Freundlichkeit die Preise, und sich im Vorfeld Gedanken zu machen ob das Seelenheil der Dame vielleicht in Gefahr gerät wäre nun wirklich abtörnend..und weit übers Ziel hinausgeschossen.
      Doch ein mindestmaß an Empathie wäre schon wünschenswert. Und aus Erfahrung weiß ich daß es durchaus viele Kunden gibt die diese besitzen ;)
      Maxime peccantes, quia nihil peccare conantur !

      esther schrieb:

      Es ist nicht Aufgabe des Mannes, der zu einer Prostituierten geht, sich Gedanken zu machen.


      Hier muss ich auch eher Dirty recht geben. Leider sind es die männlichen Schweine unter der Gattung Drei-Beiner, die dann diese labilen Frauen, durch Ihre Neigungen, noch mehr an den Rand drücken.

      Ich finde es auch richtig das AO verboten ist und die Kondompflicht eingeführt wurde (wie es zu kontrollieren ist, wäre die andere Frage ? )

      Den Staatsoberen geht es am Ende aber sicherlich weniger um die belange der Prostituierten, sondern eher darum immer mehr Kontrolle über die gesamte Gesellschaft zu bekommen. Der Gläserne Mensch auf den man mit Fingern zeigen kann, da kommt mir das große Kotzen.