Stadt Amsterdam plant ein Bordell welches die Prostituierten in Eigenregie übernehmen sollen

    Stadt Amsterdam plant ein Bordell welches die Prostituierten in Eigenregie übernehmen sollen

    Quelle: uni-muenster.de/NiederlandeNet…uar/0210prostitution.html

    PROSTITUTION: Niederländische Hauptstadt plant Bordellgründung
    Amsterdam. KL/AD/ DT /HP/NPO. 10. Februar 2015

    Amsterdam plant die Gründung eines Bordells, in dem 50 Prostituierte die Möglichkeit zur Ausübung ihres Gewerbes ohne Zuhälter bekommen sollen. Die Gemeinde stellt dafür im bekannten Rotlichtviertel der Stadt fünf Gebäude mit insgesamt 19 Fensterlokalen zur Verfügung.

    Die soziale Einrichtung HVO Querido soll den Prostituierten dazu verhelfen, das Bordell selbst zu betreiben. In der Vergangenheit hatten Frauen im Sexgewerbe den Wunsch nach einem solchen Etablissement schon häufiger geäußert. Bisher waren die Pläne jedoch immer gescheitert, da einerseits an geeignete Immobilien in Amsterdam kaum heranzukommen ist und andrerseits viele Prostituierte nicht über die erforderlichen unternehmerischen Kenntnisse verfügen. HVO Querido und die am Projekt beteiligten Frauen wollen ihre Kräfte nun in einer gemeinsamen Stiftung bündeln. Langfristig sollen die Prostituierten die Leitung vollständig übernehmen.

    Die Gemeinde Amsterdam beabsichtigt, aktiv nach Kaufinteressenten für die Immobilien zu suchen, schließt jedoch nicht ganz aus, selbst die Rolle des Eigentümers zu übernehmen. Derzeit sind die betreffenden Gebäude noch im Besitz der Wohnungsbaugesellschaft NV Stadsgoed. Dem Bürgermeister von Amsterdam, Eberhard van der Laan (PvdA), wäre ein Verkauf an Investoren lieber, weil andernfalls Interessenkonflikte auftreten könnten, zumal die Gemeinde selbst die Lizenz erteilt und die Bordelle beaufsichtigt. „Die Gemeinde möchte gern mit einer zuverlässigen Organisation verhandeln, die bereit ist, eine soziale und zugleich rentable Investition zu tätigen“, schrieb van der Laan in einem Brief an den Gemeinderat.

    Auf keinen Fall solle ein „Staatsbordell“ entstehen, wie ein Sprecher des Bürgermeisters vergangene Woche gegenüber der Tageszeitung Het Parool klarstellte. „Die Rolle der Gemeinde ist die Ermöglichung, nicht die Teilnahme [am Projekt].“ Mit dessen Hilfe sollen Frauenhandel und Ausbeutung bekämpft werden. Außerdem soll die Selbstverwaltung der Prostituierten einen Beitrag zu guten Arbeitsbedingungen ohne Missstände leisten.

    In den nächsten Wochen werden zunächst die rechtlichen und finanziellen Konsequenzen eines von der Gemeinde initiierten Bordells genauer untersucht. Falls dabei keine unüberwindlichen Hürden entdeckt werden, könnte das Etablissement bereits im Juli dieses Jahres seine Pforten öffnen.
    Die Frage ist halt immer die nach den (echten) Zielen der Verantwortlichen.

    Wenn Stadt die hätte und auch zuhören würde wäre sicher was zu bewegen. Aber halt meistens doch nur kleine Scheißer mit Geltungsdrang und gierigem Geldbeutel ! :cursing:
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    Die Liebe: die haut mal richtig rein !!
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