Ihr Freier, wie sollte ein neues Prostitutionsgesetz aussehen?

    Ihr Freier, wie sollte ein neues Prostitutionsgesetz aussehen?

    Schon vor der letzten Bundestagswahl wurde über ein neues Prostitutionsgesetz nachgedacht. Viel wurde in die Medien getragen. Alice Schwarzer und EMMA war immer dabei.
    Nun gibt es seit einigen Tagen scheinbar klare Vorstellungen zwischen den Regierungsparteien, wie ein neues Gesetz aussehen könnte, was und wie geregelt sein wird.
    In den Freierforen wird nun spekuliert, hin und her diskutiert, mancher Beitrag beschäftigt sich ernsthaft mit den sich abzeichnenden Regelungen, mancher Beitrag lässt mich schmunzeln und bei manchen Beiträgen fällt mir nur der Begriff "Schwätzer" ein.
    Nun stellt euch vor, ihr seid als Freier in eine Expertenkommission berufen und ihr sollt der Politik als Insider Vorschläge für ein neues Prostitutionsgesetz machen.
    Wie sollte es aussehen, was sollte wie geregelt werden oder macht ihr es euch einfach und sagt, es soll alles so bleiben.
    Ich würde mich freuen, wenn ihr hier ernsthafte Vorschläge macht.
    Danke mal im voraus!

    auf die Schnelle

    Beratung und ergebnissoffene Ausstiegshilfen

    Das ist, glaube ich, der Knackpunkt. Also das mal zumindest das Geld, das mit den speziellen Steuern und Abgaben eingenommen wird zwingend in Projekten für die Frauen landet. Besser noch ein fester Satz je nach Einwohnerzahl.
    Je Stadt ein Gremium, das festlegt, wie das Hilfsangebot aussehen soll, wer den Job machen kann. Die Vertreter der Prostituierten als Verein vor Ort mit Sperrminorität.
    Die Beraterinnen mit festem Zugangsrecht zu den Etablissements. Ein Haus wie z.B. ein Pascha oder FKK-Palast mit einem festen Büro.

    Bin seit einiger Zeit Betriebsrat. Da kann man sich einiges abschauen: ein geschütztes Mandat, das nicht in das kaufmännische Wirken der Arbeitgeber eingreift sondern nur den Schutz der Belegschaft im Auge hat.
    Ein Gesetz in so einem Geist - das könnte was werden !
    __________________________________________
    Die Liebe: die haut mal richtig rein !!
    __________________________________________

    Scheiß Meldepflicht

    Da seh ich auch echt rot !

    Was soll das bringen ? Das die Zwangsprostituierte beim netten Beamten nebenan weinend zusammenbricht und mit ihm dann zur Polizei zum Zuhälter-Anzeigen geht ? Das möcht ich mal sehen ! Wenn der verbrecherische Bereich so schlimm aussieht, wie man annimmt dann kommt doch bei der Aktion nur Mist raus. Dann ist der Druck auf die Frau groß genug, um alle zwei Jahre so einen Verwaltungsvorgang zu überstehen. Die wird doch vorher kräftig stramm gezogen, die ist lammfromm !
    Und wer hat keine Sorgen sich anzumelden ? Frauen aus dem Ausland, die wenig Sorgen um ihren Ruf in Deutschland haben müssen, Frauen in Not !

    Und die freie, selbstbewußte Prostituierte wird abgeschreckt, weil sie halt vielleicht doch ein Leben nach der Prostitution haben will.

    Nach ein paar Jahren ist man dann da, wo man hin will: es ist alles noch schlimmer in der Szene, und dann heißt es: "Jetzt müssen wir ein richtig hartes Gesetz machen um aufzuräumen !"
    __________________________________________
    Die Liebe: die haut mal richtig rein !!
    __________________________________________
    Was auf jeden Fall ein Thema sein muss, ist Zwangsprostitution. Dagegen sollte zwingend vorgegangen werden. Wie das jedoch aussehen könnte ??? Da die Damen aus Angst, wie schon von Smacks geschrieben, kaum etwas melden werden !

    Den Bockschein auf jeden Fall wieder einführen, auch wenn dass keine 100%ige Garantie ist, man kann ja nicht kontrollieren was zwischen zwei Untersuchungen bei den Damen läuft.

    Auch eine Kondompflicht, zumindest bei GV fände ich nicht schlecht (Sorry Peterchen).


    Eines ist jedoch klar, einen guten Service bekommt man nur bei einer Dame die den Job freiwillig macht bzw. selbst Spaß an Sex hat. Deshalb sind Foren wie dieses Extrem wichtig. Um für uns eine Entscheidungshilfe zu geben. Vielleicht können somit auch wir ein wenig dazu beizutragen, dass alle Damen die Zwangsweise diesen Job ausführen keine Gäste mehr bekommen und es lassen.
    Nachdem von der Prostiseite bisher auch nur Kritik kam, und keine Vorschläge, ich habe jedenfalls keine gefunden, gebe ich meinen Vorschlag gerne zum besten:

    Es gibt für Prostituierte zukünftig per Gesetz eine Ausbildung zu absolvieren, sei es ein 6 Wochen-Kurs mit Prüfung, mit Fächern wie Medizin und Gesundheit, Rechtskunde, Sozialversicherung, Grundsätze der BWL und kauffrauliches Wissen, und realitätsnahen Unterricht durch erfahrene und qualifizierte Prost. im Knowhow des Paysex.

    Wer ohne diesen Schein arbeitet, handelt illegal.

    Regelmäßige Gesundheitschecks, hies mal Bockschein.

    Verbot der Zwangsprost. wird strenger überwacht als bisher, und z.B Scheinselbstständigkeit mit Zwang zum Blow-Contest
    viel konsequenter geandet.
    Zuhälter von illegalen Frauen werden rigide bestraft, Zuhälter von legalen Frauen unterliegen strengen Pflichten, Schulungsnachweise, Steuerpflicht, Fürsorgepflicht des Arbeitgebers, etc.; Verstösse sind teuer ( Karre wird konfisziert bei Steuerschuld), Sozialversicherung usw.

    Rechtlich ist eine Hure eine Selbständige oder Angestellte, mit allen Rechten und Pflichten wie jeder andere auch.

    Es gibt einen Mindestlohn für Prost., 60% vom Nettoertrag des Unternehmers.

    Abschreckungsgesetze werden unnötig, Prostituierte sind rechtlich auf der gleichen Ebene wie Heilpraktiker( die müssen eine Prüfung ablegen, zum Nachweis der notwendigsten Grundlagen)
    ImbissbudenbetreiberInnen, z.B Hygienestandarts,
    Selbstständigen: Steuerpflichtig, Buchführung
    Angestellte: Weisungsgebunden, Pflichterfüllung im Rahmen des Gesetzes

    Politiker, die per Gesetz Paysex unterbinden wollen und sontags in die Kirche gehen und montags in den Puff, werden an den Pranger gestellt, und müssen Sozialdienst leisten, wegen Doppelmoral, es gibt inzwischen ein Doppelmoralabkommen.

    Soweit im groben mein Vorschlag, von Kondompflicht halte ich viel für den direkten Verkehr (Penetration), für Oral: kann man doch der Frau überlassen ob sies anbietet, ich stehe da nicht drauf und kann locker verzichten ( auf ohne),
    Das reguliert eh der Markt.

    Aber eine qualifizierte und faire Prost. kann das selber regeln.

    kracher schrieb:

    Es gibt für Prostituierte zukünftig per Gesetz eine Ausbildung zu absolvieren, sei es ein 6 Wochen-Kurs mit Prüfung, mit Fächern wie Medizin und Gesundheit, Rechtskunde, Sozialversicherung, Grundsätze der BWL und kauffrauliches Wissen, und realitätsnahen Unterricht durch erfahrene und qualifizierte Prost. im Knowhow des Paysex.
    Wer ohne diesen Schein arbeitet, handelt illegal.

    Also ich nehme jetzt mal an dass dieser Abschnitt ein sarkastischer Beitrag von Dir war!?
    Falls nicht: hmmm, na dann fehlen mir ehrlich gesagt grade die Worte :D :P
    Ich habe viel von meinem Geld für Alkohol, Weiber und schnelle
    Autos ausgegeben. Den Rest habe ich einfach verprasst. [George Best]
    kracher schrieb: Es gibt für Prostituierte zukünftig per Gesetz eine Ausbildung zu absolvieren, sei es ein 6 Wochen-Kurs mit Prüfung, mit Fächern wie Medizin und Gesundheit, Rechtskunde, Sozialversicherung, Grundsätze der BWL und kauffrauliches Wissen, und realitätsnahen Unterricht durch erfahrene und qualifizierte Prost. im Knowhow des Paysex.
    Wer ohne diesen Schein arbeitet, handelt illegal.



    he Pop finde den Vorschlag von Kracher gar nicht so schlecht. du würdest dir dein Auto ja auch nicht von einem Gipser reparieren lassen :) ?!

    Ich würde mich auch freiwillig in die Prüfungskommission wählen lassen, um die praktische Prüfung abzunehmen. :)
    das ganze ist kein Witz!

    PRESSEMITTEILUNG – Ein rabenschwarzer Tag für Sexarbeiter/innen und das Prostitutionsgewerbe


    Publiziert am Februar 5, 2015


    Die Große Koalition hat sich am gestrigen Abend auf Eckpunkte
    eines neuen Prostitutionsgesetzes geeinigt. Tatsächlich handelt es sich
    um ein ‚Anti-Prostitutions-Gesetz‘, dass insbesondere die betroffenen
    Frauen zurückversetzt in Zeiten der Entmündigung und Überwachung, wie
    sie in der ersten Hälfte des letzten
    Jahrhunderts gang und gäbe waren. Es ist keineswegs Zufall, dass die
    jetzt von der Großen Koalition beschlossene Meldepflicht für
    Sexarbeiter/innen – für die es keine vernünftige Begründung gibt –
    zuletzt unter den Nationalsozialisten per Runderlass des
    Reichsinnenministers 1939 eingeführt wurde.

    Insofern hat Ministerin Schwesig (SPD) durchaus recht, wenn sie von
    einem „Durchbruch“ spricht: Es handelt sich um einen Durchbruch der
    Prostitutionsgegner. Mit dem sicherlich unzureichenden
    Prostitutionsgesetz von 2001 wird auch ein liberalerer Umgang mit
    Prostitution als Betriebsunfall der Zeitgeschichte zu Grabe getragen.

    Kondomzwang, Zwang zu medizinischer Beratung und Meldezwang für
    Sexarbeiter/innen – all das dient nicht – wie vorgegeben – dem „Schutz“
    der Frauen, sondern lediglich der Schaffung von Kontrollanlässen ihnen
    gegenüber. Auflagen im Rahmen der geplanten Erlaubnispflicht für
    Prostitutionsbetriebe dienen der Ausweitung von Kontrolle und
    Überwachung mit dem Ziel der Schließung.

    Jede Auflage ist ein Kontrollanlass, ein Anlass für Sanktionen
    (Bußgelder, Ausweisungen), ein Anlass zur Schließung von
    Prostitutionsbetrieben, insbesondere im Bereich der
    Wohnungsprostitution. Denn eine Prostitutionsstätte beginnt bereits bei
    einer Wohnung, in der nur eine einzige (!) Frau sexuelle
    Dienstleistungen anbietet, ohne dort zu wohnen. Das ist Überwachung pur,
    alles andere ist Gerede. Sexarbeiter/innen werden wieder entmündigte
    „Kontrollmädchen“, Objekt paternalistischer und polizeilicher
    Zwangs-Fürsorge.

    Wie tief muss eine SPD gesunken sein, die sich im Jahre 2015 mit der
    Idee eines bundesweiten Kondomzwangs bei Prostitution stolz als
    Nachlassverwalter eines Herrn Gauweiler inszeniert und dessen
    reaktionäre alpenländische Idee aus dem Jahre 1987 nun auf ganz
    Deutschland überträgt. Der Kondomzwang per Gesetz war nie ein
    überzeugendes Argument für safer sex, sondern stets nur ein Mittel zur
    Schaffung von Grauzonen: Denn Prostitutionsstätten-Betreiber werden
    diese Vorgabe nicht kontrollieren und einen Verstoß dagegen niemals
    ausschließen können. Genau das ist gewollt: Gesundheitsschutz wird
    instrumentalisiert und missbraucht als Mittel der Knebelung und
    Überwachung des Prostitutionsgewerbes!

    Das neue Anti-Prostitutions-Gesetz der Bundesregierung ist der
    praktizierte Generalverdacht gegen eine Berufsgruppe, die damit
    offiziell zu einer gesellschaftlichen „Risikogruppe“ deklariert und
    stigmatisiert wird. Das bleibt nicht ohne Folgen für die Gesellschaft
    als Ganzes: Prostituierten-Rechte sind Frauen-Rechte. Der liberale
    Umgang mit Sexualität gerät ins Visier. Eine Gesellschaft der
    zunehmenden staatlichen Bevormundung, des hysterischen Kontrollwahns und
    der Verbots-Politik lässt grüßen.

    Doña Carmen e.V. wird der fatalen und perspektivlosen
    Prostitutionspolitik der Großen Koalition auch weiterhin entgegentreten
    und den Widerstand dagegen organisieren.

    geilerjupp schrieb:

    kracher schrieb: Es gibt für Prostituierte zukünftig per Gesetz eine Ausbildung zu absolvieren, sei es ein 6 Wochen-Kurs mit Prüfung, mit Fächern wie Medizin und Gesundheit, Rechtskunde, Sozialversicherung, Grundsätze der BWL und kauffrauliches Wissen, und realitätsnahen Unterricht durch erfahrene und qualifizierte Prost. im Knowhow des Paysex.
    Wer ohne diesen Schein arbeitet, handelt illegal.



    he Pop finde den Vorschlag von Kracher gar nicht so schlecht. du würdest dir dein Auto ja auch nicht von einem Gipser reparieren lassen :) ?!

    Naja, der Vergleich ist jetzt aber schon ziemlich weit her geholt (Stichwort Äpfel&Birnen). Und mal davon abgesehen muss es ja (ganz generell) auch Jobs geben, die man ohne Ausbildung (bzw. mit einer Ausbildung eines anderen Zweigs) machen kann.
    Und die Prostitution zum Ausbildungsberuf zu machen ist ja nicht nur sehr unrealistisch, sondern m.E. auch einfach nicht praktikabel.
    Es gibt zig andere Berufe, bei denen man sich ohne spezifische Ausbildung selbständig machen kann, warum also sollte es nun also ausgerechnet bei der Prostitution eine entsprechende Änderung geben!?
    Mal ganz davon abgesehen, dass der Staat sicherlich nicht großes Interesse daran haben dürfte die Prostitution zum offiziellen Ausbildungsberuf zu deklarieren.

    Okay, ich muss dazu sagen, ich bin ein liberaler Mensch und ich störe mich einfach daran, dass der Staat uns immer mehr regulieren möchte und uns Bürger das Denken zum Teil nicht mehr selbst zutraut.
    In meinen Augen ist das teilweise echt der falsche Ansatz - ich bin für mehr Freiheit und Selbstbestimmung. Man sollte lieber mal die (zunehmenden!?) Straftaten (Stichwort Zwangsprostitution & Einschleussung von Osteuropärinnen, die den Job nicht freiwillig machen) genauer unter die Lupe nehmen als uns Bürgern das Denken abnehmen zu wollen....
    Ich habe viel von meinem Geld für Alkohol, Weiber und schnelle
    Autos ausgegeben. Den Rest habe ich einfach verprasst. [George Best]

    Popp Guardiola schrieb:

    ich bin ein liberaler Mensch und ich störe mich einfach daran, dass der Staat uns immer mehr regulieren möchte und uns Bürger das Denken zum Teil nicht mehr selbst zutraut.


    dazu gibt es nichts zu sagen! Aber wir Deutschen wurden in den letzten 60 Jahren dazu trainiert aus Angst nicht mehr den Mund aufzumachen. Ich frage mich nur wie lange das ganze noch gut gehen soll? Wann kippt das ganze System und ab wann ist der Deutsche bereit auf die Straße zu gehen? Aber viel mehr frage ich mich ob ich das jemals noch erleben werde, ich glaube es aber eher nicht.
    @poppguardiola

    Ich verstehe deine Bedenken. Mein Ding persönlich ist, das jeder seines Glückes Schmidt ist, und der Staat da nichts drin verloren hat.

    Aber die Situation ist doch so, das Staat hier regulierend eingreifen will, mehr als bisher. Ich vermute auch, das es mehr um die Kontrolle geht, und um Schikane. Die Frauen sind da völlig aussen vor.

    Historisch gesehen, hat z.B das Alkoholverbot in den Usa nichts gebracht, ausser viel Kriminalität. Gesoffen wurde weiterhin, und bis heute haben die Amis im Bereich Drogen inkl. Alkohol massive Probleme.

    Hier in D sehe ich die größte Gefahr, das die ganze "Szene" viel stärker in die Illegalität gedrängt wird als bisher schon.

    Und ich glaube, das der Hauptbeweggrund der Groko der ist, das sie dem Bürger demonstrieren wollen, wie toll sie alles hinkriegen. So ein richtig tolles Gesetz.

    Um sich mit organisiertem Verbrechen z.B anzulegen, fehlt denen aber der Mut. Aber die Prostis und Freiis ins dunkle Hinterzimmer schieben, das kriegt man wenigstens gebacken.

    Zu meinem Vorschlag: So abwegig ist das doch nicht. Die Vorteile überwiegen. In Japan waren die besten "Damen" solche, die eine Ausbildung gemacht hatten.

    Gerade wenns um Gesundheit geht, und um einen riesigen Markt, den Sex-markt, und ich denke auch mal an die Folgen die es hat, das schätzungsweise 30 Millionen sexuell frustierter Bürger umherschwirren, sollte es doch wichtig genug sein, um ein paar anständige Rahmenbedingungen schaffen.

    Kein Überwachungsstaat, kein Nachtwächterstaat, aber eine sinnvolle Grundlage für Paysex herstellen: was spricht dagegen?

    Ob das praktikabel, sprich machbar ist, wiß ich nicht. Ich denke nein. Schon die nackte Existenz von Paysex wird ja massiv verdrängt.

    Und von wegen Selbstständig sein ohne alles. Da hat jeder Buchhaltungsgspflicht, muss seine Angestellten sozialversichern, Fürsorgepflicht, Tarife, Abgaben, IHK und Kammer, Haftpflicht, jede pommeybude muss Standarts einhalten und wird in einem gewissen Rahmen auch kontrolliert. Im Gesundheitswesen geht gar nix ohne Ausbildung, und das ist auch gut so.

    Selbst die "Tantra-Anbieterinnen" haben irgendwelche Schmalspurkurse absolviert, damit sie überhaupt was drauf haben.

    Ich bin gespannt, was jetzt von Micki kommt, ob sie Vorschläge machen kann, oder nur was rauskitzeln will, und sich dann schlau vorkommt!!!
    Im Nachtrag, leider kann ich die "Bearbeitungsfunktion" nicht aktivieren, ich persönlich kann Frauen im Paysex gut ab, die sich nichts gefallen lassen und wissen ,was sie wollen. und ich wünsche den ganzen Frauen, das sie mehr Schutz für ihre Arbeit haben.

    Und ich finde das Niveau im paysex wirklich ganz schön weit unten(Beispiel Schwamm rein während der Menstruation und dann arbeiten gehen oder arbeiten müssen, Aspirin in die Muschi zur Sanierung oder Pflege, Pille ohne Pause jahrelang, Falle schieben, schlechte Hygiene usw.usw.)

    Das die Frauen ständig jamern, wie mies die Männer sind, die zu Ihnen kommen: Ich kan es ja nicht beurteilen, da Mann.

    Allerdings glaube ich auch hier, das nicht alle Freier Arschlöcher sind, genausowenig das alle Huren Abzockerinnen sind.

    Eventuell gibt es da ja sowas wie eine "Jammerstarre", das heißt soviel, wie das man den Schuldigen odre die Ursache für seinen persönlichen Frust gefunden hat, und sich diesen "Schuldigen" auf keinen Fall mehr entreissen lassen möchte, dient er doch als generelle Ausrede für alles was man selber verbockt.
    So, endlich Zeit, nochmals einzusteigen:

    Zwangsregistrierung

    Wer genau hinhört kriegt es ja mit, dass der Staat sagt:
    "ich ZWINGE dich, jedes Jahr mit einem wie auch immer für die Aufgabe qualifiziertem Behördenmitarbeiter zusammenzutreffen" und nicht
    "ich will dir die Chance geben, so oft wie möglich mit fachkundigen und engagierten Menschen zusammenzutreffen, die dir in Notlagen und bei Problemen auf DEINEN Wunsch hin umfassend helfen werden"
    Schon das ist für den wachsamen Bürger doch eine klare Ansage, was das Gesetz will.

    Ausstieg

    Wäre es nicht eine gute Ausstiegschance für ehemalige Prostituierte, sich um die Beratung ihrer Kolleginnen zu kümmern ? Nach einem gehaltvollen Seminar (das auch gleichzeitig für den eigenen Ausstieg qualifiziert) können sie in gut ausgestatteten Initiativen ihre unerfahrenen Nachfolgerinnen unterstützen. Nicht alle werden dafür geeignet sein, aber es sollten doch mal genug sein.

    Diplom-Prostituierte

    Ist eigentlich eine gute Idee von kracher. Es würde sicherstellen, das die SDL mind. 1x in Ruhe mit neutralen Menschen zusammentrifft.
    Hier muß man jedoch auch folgendes beachten:
    • Finanzierbarkeit: wer bezahlt das ? Die Frau fängt ja vielfach mit dem Job an WEIL sie Geld braucht. Und es darf die Gesellschaft nicht zuviel kosten: was wird nur Hans Biedermann sagen, wenn sein Staat nun noch die Huren ausbildet ? Wenn also nur über qualifizierte Einrichtungen, die pauschal gefördert werden. So ein 3-Tage Crash-Kurs wäre schon ein Riesenschritt !
    • kriminelle Zuhälter: das mit dem Karre beschlagnahmen find ich gut: da tut es mal richtig weh ! Aber mal ernsthaft: an die Drecksbande muß man halt erst mal rankommen, das ist doch schon jetzt das Problem ! Die finden doch einen Strohmann (oder eher -frau) für die Firma und solche Schulungen. Wie man da mehr Handhabe rein bekommt ... außer mit einer völligen Kontrolle der Firmendaten ! Das gläserne Bordell. Mit unregelmäßig wechselnden Sachbearbeitern, um den Filz zu vermeiden.
    Fragen

    Folgende Fragen muß man doch der Politik aktuell stellen:
    • Finanzen: wie hoch ist die Förderung von Hilfsprogrammen im Verhältnis zu den Einnahmen aus der Branche
    • Austausch: in wie vielen Städten gibt es einen Runden Tisch, der sich mind. alle 3 Monate trifft und dann auch noch Resultate bringt ? Also Freiburg als alternative Stadtoase hat das wohl nicht, oder ?
    Bewährtes

    Es gibt genug Vorlagen, wo Schutzräume geschaffen wurden, die grundsätzlich funktionieren: Betriebsverfassungsgesetz, Arbeitsschutz, Berufsgenossenschaften, ...
    Mit all den Erfahrungen sollte es bei Ernsthaftigkeit kein Problem sein, für diese Branche was haltbares zusammen zu bauen. Aber solche Rechte wurden halt erkämpft - und wer führt hier diesen Kampf ?

    Einnahmen

    Sehr schön entlarvt es, wenn in aktuellen Interviews die Meldepflicht mit dem korrekten Abführen von Steuern und Angaben in Verbindung gebracht wird. Das hat schlicht nix mit dem Gesetz zu tun und zeigt Unbildung und Voreingenommenheit bei der Quelle !

    Kondompflicht


    "Die Koalition prüft den Vorschlag, ob es als Nachweis für das Erfüllen der Kondompflicht ausreicht, die Kondome an den Bundestagsabgeordneten ihres Wahlkreises zu schicken. Den Vorschlag, diese zentral im Ministerium entgegen zu nehmen lehnte die Ministerin ab: 'Sie sei hier nicht zuständig.' "
    ... mach ich doch nur Spaß :D

    Action ! 8o

    Aber mal ernsthaft: wäre das nicht was ? Also Kondome (originalverpackt!) an Politiker ? Kurzer Text dazu (kann ich was basteln) - fertig ! Mit dem richtigen Hebel und der richtigen Story kann man da ggf. etwas Staub aufwirbeln.
    __________________________________________
    Die Liebe: die haut mal richtig rein !!
    __________________________________________

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „smacks“ ()

    Tomasek: ich sehe das auch nicht als Witz an !
    Und das es ein Ausbildungsberuf werden könnte glaube ich nicht, vor allem bei unseren verklemmten Doppel-Moral-Politikern !!! Gut fände ich es trotzdem, top ausgebildete Damen die Bock haben auf Dienstleistung und SEX !

    Wir sollten uns nichts vormachen, wir leben in einem Überwachungsstaat. Wir sind alle Gläsern, und auf die Straße gehen, hierfür, da sind wir zu wenige um eine Lobby zu bekommen.
    den meisten ist es gar nicht klar was da auf uns und die Damen zukommt.
    Nix mehr mit viel Geld am Staat vorbei verdienen, das wird langsam immer dünner werden. Die guten Damen werden noch mehr ins Ausland abwandern wo weniger Kontrolle herscht.
    Es wird ein schleichender Prozess werden aber einschneidend.
    Viele Frauen denken dadurch werde ich wieder mehr Geld verdienen da ja Condomzwang ist. Das Denken ist mehr wie falsch, denn nicht nur der condomzwang ist der Grund warum sie so wenig verdienen. Und Standorte zu finden für die Zukunft wird noch schwieriger werden denn es werden weniger Standorte und die Damenzahl aus Bulgarien und Rumänien bleibt gleich. Und wie man in Köln und Co gesehen hat interessiert denen irgend eine Strafe nur wenig und bei Bedarf kommt man halt mit dem Pass der Schwester rüber. Stellt es euch also nicht so einfach vor das alles unter Kontrolle zu bekommen. Viel mehr wird es massive Nachteile für die Prostis geben die in Deutschland leben. Steuerlich und auch räumlich.
    Dann sind die wenigen Deutschen Ladys auch weg.Na Super.Die Politiker sind da von
    ausgegangen wenn die Sex Steuer da ist das es weniger wird.Denkste Also müssen die sich
    was neues einfallen lass,wo die gerade dran sind.Das gibt Chaos pur.
    Warum machen die es so kompliziert?Gesundheitsamt wieder ein führen wie vor 20 Jahren,und
    schon haben sie die Kontrolle.In Bayern kommt die Sitte mit Formular,Abfrage Fertig.Alles drin.
    Ist was nicht in Ordnung,kommt Post...
    Einladung zur Koordinierung einer zentralen Protestaktion
    gegen eine repressive Reglementierung von Sexarbeit in der Prostitution

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    liebe Kollegen/innen,

    alle, die nicht tatenlos zusehen wollen, wie Sexarbeiter/innen durch
    eine repressive Gesetzgebung der Großen Koalition entmündigt und
    entrechtet werden, laden wir hiermit ein zur Teilnahme an einem
    Koordinierungstreffen für eine zentrale Protestaktion der Sexarbeiter
    und Ihrer Unterstützer/innen.

    Am 3. Februar 2015 haben sich die
    Regierungsparteien CDU/CSU und SPD auf Grundzüge eines neuen
    „Prostituiertenschutzgesetzes“ geeinigt. Damit werden die Rechte von
    Sexarbeiter/innen und aller in der Prostitution tätigen Menschen
    systematisch und massiv beschnitten. Sie sollen zu Objekten einer
    totalen Rundumüberwachung, zu Menschen zweiter Klasse degradiert werden.

    Dagegen wollen wir uns wehren! - Deswegen planen wir für den 13. Juni
    2015 eine bundesweit unterstützte, zentrale Protestaktion in
    Frankfurt/Main.

    Dazu brauchen wir unbedingt Ihre / Deine
    Unterstützung - jede und jeder zählt! Es geht uns um ein breites
    gesellschaftliches Bündnis für das Recht auf freie Berufsausübung in der
    Prostitution.

    Deshalb bitten wir um Teilnahme an einem vorbereitenden Koordinierungstreffen:

    WANN? FREITAG, den 13. MÄRZ 2015
    WO? FRANKFURT / MAIN
    TREFFPUNKT: Räumlichkeiten von Doña Carmen e.V., Elbestraße 41 (nähe Bahnhof)
    UHRZEIT: 12:00 – 18:00 Uhr
    (für einen kleinen Imbiss und Getränke wird gesorgt)

    Wir bitten um möglichst zeitnahe Rückmeldung, ob Sie/Ihr am
    Koordinierungstreffen teilnehmt oder ggf. auf andere Weise unser
    Vorhaben unterstützen könnt.

    Doña Carmen e.V. bittet alle um
    praktische Solidarität und Unterstützung. Es ist 5 vor 12, wir haben
    keine Zeit mehr zu verlieren.

    Bei möglichen Rückfragen: Tel. 069 –
    76752880 bzw. Mail: donacarmen@t-online.de. Anhängend noch einige
    ergänzende Erläuterungen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Juanita Henning