Zaubermäuse

    der Jugendschutz auch!
    Bordellbetreiber klagt gegen Online-Werbeverbot
    Ein Bordellbetreiber hat am Freitag beim Verwaltungsgericht Neustadt Klage gegen ein Werbeverbot im Internet eingereicht. Er wehrt sich dagegen, dass er im Netz nicht mehr für seine Prostituierten werben darf. Das hatte ihm die Landeszentrale für Medien und Kommunikation (LMK) untersagt.

    Laut LMK beschreibt der Bordellbetreiber seine Prostituierten und ihre Dienstleistungen auf seinen Internetseiten ausführlich und zeigt viele Bilder von ihnen. Außerdem könnten Freier die Frauen bewerten. Laut einem Sprecher der Aufsichtsbehörde sei das besonders kritisch, weil solche Inhalte die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen gefährden könnten.

    Der Bordellbetreiber habe sich geweigert, die Internetseiten zu entschärfen oder eine generelle Zugangsbeschränkung für Erwachsene einzuführen, so die LMK.

    Bericht im Forum